Einsam die Bank
Einsam die Bank, der Weiher ruht so still;
Im Zwiegespräch die Tannen mit den Weiden –
Vom Menschenglück, das zu den Sternen will –
Vom Menschenherzen, das sich muß bescheiden.
Einsam die Bank, leis fällt ein welkes Blatt,
Des Baumes Krone will es noch nicht missen;
Sie rauscht, vom Strahl der Sonne noch nicht satt –
Bald hat der Sturm das letzte ihr entrissen.
Doch eh der Herbstwind kommt, kehrst du zurück,
Noch einmal wollen stürmisch wir uns fassen – –
Und einmal trinken wir des Lebens volles Glück –
O, sieh am Ufer dort das Blümchen licht und blau,
Es sucht nach Labe – will noch nicht erblassen –
Bleibst du im Herbststurm treu, geliebte Frau?