Nachkommen von Melchior ASCHENBACH


Inhaltsverzeichnis

Erstellt durch:

Klaus Wieprecht

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Karten zum Namen ASCHENBACH

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Aschenbachs in Landkreis Schmalkalden-Meiningen, nämlich 375 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus Kreisfreie Stadt Stuttgart, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.           Relative Namensverteilung

Die meisten Aschenbachs findet man in/ im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, nämlich genau 53 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Donnersbergkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)       Absolute Namensverteilung

 

Herkunft und Bedeutung des Namen ASCHENBACH 

ASCHENBACH:

(> ASCHEN + > BACH)

Herkunftsname zu dem gleich lautenden Ortsnamen im Rheinland.

ASCHEN:

1.       Herkunftsname zu dem gleich lautenden häufigen Ortsnamen (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Ostpreußen)

2.       Patronymische Bildung (schwacher Genitiv zu > Asch(e)

ASCH(E):

  1. Herkunftsnamen oder Wohnstättennamen zu dem häufigen Orts- oder Flurnamen Asch (Bayern, Baden-Württemberg, Österreich, Egerland), dem asc = althochdeutsch, asch, esch(e) = mittelhochdeutsch: > Esche < zugrunde liegt.
  2. Aus einer Kurzform des alten deutschen Rufnamen Aschwin (ask = althochdeutsch: > Speer < (aus Eschenholz) + wini = althochdeutsch: > Freund < ) entstandene Familiennamen.

BACH:

 

1.       Wohnstättenname für jemanden, der an einem Bach wohnte.

2.       Herkunftsname zu dem häufigen Ortsnamen Bach.

 

Fachausdrücke: 

Herkunftsname:

Auf den Herkunftsort des ersten Namensträgers zurückgehender Familienname.

Ortsname:

Name einer Siedlung (Stadt, Dorf, Weiler), einer Landschaft, eines Gebirges, eines Flusses.

Patronymische Bildung:

Aus dem väterlichen Rufnamen und einer Ableitungsendung bestehender Familienname.

Wohnstättenname.

Von einem Merkmal des Wohnsitzes abgeleiteter Familienname.

Flurname:

Name für Örtlichkeiten, die keine Siedlung sind (z.B. Äcker, Wiesen, Wälder, Hügel, Teiche, u. a.)

Mitteldeutsch:

Mundartgruppe zwischen dem Niederdeutschen und dem Oberdeutschen, zu der das Pfälzische, das Hessische, das Thüringische, das Obersächsische und das Schlesische gehören.

Kurzform:

1.       Einstämmige Kurzform: durch Wegfall des ersten oder zweiten Bestandteil einer Vollform entstandene Rufnamenform (z.B. Brand < Hildebrand, Wolf < Wolfhard).

2.       Zweistämmige Kurzform: aus dem Auslaut des ersten Namenbestandteils und dem zweiten Namenbestandteil (z.B. Dold < Berchtold) bzw. aus dem ersten Bestandteil und dem Anlaut des zweiten Bestandteils (z.B. Diem < Dietmar) gebildete Rufnamenform.

Rufname:

Individueller Name einer Person vor dem Aufkommen und Festwerden der Familiennamen; später „Vorname“.

Familienname:

Zum individuellen Vornamen hinzutretender erblicher Name, der den Namensträger als Mitglied einer bestimmten Familie kennzeichnet.

 


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Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage..