Maria Elisabeth BODE


Inhaltsverzeichnis

 

Erstellt durch:

Klaus Wieprecht

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Karten zum Namen BODE

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Bode im Landkreis Osterode am Harz, nämlich 1321 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus Landkreis Waldshut, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.  Relative Darstellung

Die meisten Bode findet man im Landkreis Region Hannover, nämlich genau 462 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Aschaffenburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)      Absolute Darstellung

 

Herkunft und Bedeutung des Namen BODE

BODE:

 

1.       Aus einer niederdeutschen oder mitteldeutschen Kurzform von Rufnamen, die das Namenwort >> -bode<< (bodo) enthalten, entstandener Familienname.

2.       Amtsname zu mittelniederdeutsch bode = > Bote, Gerichtsbote, Dienstbote <.

3.       Wohnstättenname zu mittelniederdeutsch bode, bude = > kleines von Handwerkern und einfachen Leuten bewohntes Haus; Verkaufs- und Arbeitsbude.

4.       Herkunftsname zu dem Ortsnamen Bode (Niedersachsen) oder Wohnstättenname zu dem Gewässernamen Bode im Harz:

 

Fachausdrücke:

Niederdeutsch:

Mundartgruppe, die im Norden des deutschen Sprachgebiets gesprochen wird und zu der das Westfälische, das Niedersächsische, das Ostfälische und die in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg und früher in Pommern und im nördlichen Teil von Ostpreußen gesprochenen Mundarten gehören.

Mitteldeutsch:

Mundartgruppe zwischen dem Niederdeutschen und dem Oberdeutschen, zu der das Pfälzische, das Hessische, das Thüringische, das Obersächsische und das Schlesische gehören.

Kurzform:

1.       Einstämmige Kurzform: durch Wegfall des ersten oder zweiten Bestandteil einer Vollform entstandene Rufnamenform (z.B. Brand < Hildebrand, Wolf < Wolfhard).

2.       Zweistämmige Kurzform: aus dem Auslaut des ersten Namenbestandteils und dem zweiten Namenbestandteil (z.B. Dold < Berchtold) bzw. aus dem ersten Bestandteil und dem Anlaut des zweiten Bestandteils (z.B. Diem < Dietmar) gebildete Rufnamenform.

Rufname:

Individueller Name einer Person vor dem Aufkommen und Festwerden der Familiennamen; später „Vorname“.

Familienname:

Zum individuellen Vornamen hinzutretender erblicher Name, der den Namensträger als Mitglied einer bestimmten Familie kennzeichnet.

Amtsname:

Auf das Amt des ersten Namensträgers zurückgehender Familienname.

Wohnstättenname:

Von einem Merkmal des Wohnsitzes abgeleiteter Familienname.

Herkunftsname:

Auf den Herkunftsort des ersten Namensträgers zurückgehender Familienname.

Ortsname:

Name einer Siedlung (Stadt, Dorf, Weiler), einer Landschaft, eines Gebirges, eines Flusses.

 


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Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage..