Friedrich KRAPOTH

und Anna Catharina SCHNACKE


Inhaltsverzeichnis

 

Karten zum Namen KRAPOTH

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Krapoth in der Kreisfreien Stadt Mülheim an der Ruhr, nämlich 52 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus der Kreisfreien Stadt Berlin, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.  Relative Darstellung

Die meisten Krapoth findet man in der Kreisfreien Stadt Duisburg, nämlich genau 11 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen im Hochsauerlandkreis, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können) Absolute Darstellung

Karten zum Namen SCHNACKE

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Schnacke im Saale-Holzland-Kreis, nämlich 43 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus der Kreisfreien Stadt Berlin, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.   Relative Darstellung

Die meisten Schnacke findet man in der Kreisfreien Stadt Oldenburg (Oldenburg), nämlich genau 4 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in der Kreisfreien Stadt Berlin, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)                   Absolute Darstellung

 

Herkunft und Bedeutung des Namen KRAPOTH

KRAPOTH:

(> KRAP, + > POTH)

KRAPS, KRAPP(E):

1.       Berufsübernamen zu krapfe = mittelhochdeutsch: > eine Art Backwerk, Krapfen < krappe = frühneuhochdeutsch: > hakenförmiges Gebäck, Pfannkuchen < für den Bäcker oder Übername für den Krapfenliebhaber.

2.       Übername zu krapfe, krape = mittelhochdeutsch: > Haken, Klammer < , krappe = frühneuhochdeutsch: > Haken, Kralle <, in übertragenem Sinn für einen unverträglichen, zänkischen Menschen.

POTH(E):

1.       Übernamen zu pote = mittelniederdeutsch: > Setzling, junge Pflanze <, übertragen > junger Spross < .

2.       Übernamen zu pote = mittelniederdeutsch: > Pfote, Tatze < .

Herkunft und Bedeutung des Namen SCHNACKE

SCHNACKE:

(> SCHNACK)

SCHNACK:

Übername zu snacken = mittelniederdeutsch: > sprechen, reden, schwatzen <, snacker = mittelniederdeutsch, snacke = mittelhochdeutsch: > Schwätzer < .

 

Fachausdrücke:

Berufsübername:

Auf ein Merkmal der beruflichen Tätigkeit des ersten Namensträgers zurückgehender Familienname.

Übername: Auf ein individuelles Merkmal des ersten Namensträgers (etwa Aussehen, Kleidung, Charakter, Verhaltensweise, Gewohnheiten u. a.) zurückgehender Familienname.
Niederdeutsch: Mundartgruppe, die im Norden des deutschen Sprachgebiets gesprochen wird und zu der das Westfälische, das Niedersächsische, das Ostfälische und die in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg und früher in Pommern und im nördlichen Teil von Ostpreußen gesprochenen Mundarten gehören.

Mitteldeutsch:

Mundartgruppe zwischen dem Niederdeutschen und dem Oberdeutschen, zu der das Pfälzische, das Hessische, das Thüringische, das Obersächsische und das Schlesische gehören.

 


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