Nachkommen von Christian SCHÖNICHEN (4572)

und Maria Elisabeth ISENHARDT (4573)


Inhaltsverzeichnis

 

 

 Erstellt durch:

Klaus Wieprecht

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Karten zum Namen SCHÖNICHEN

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Schönichen im Landkreis Torgau-Oschatz, nämlich 70 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus Kreisfreie Stadt Berlin, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.   Relative Darstellung

Die meisten Schönichen findet man in/ im Landkreis Torgau-Oschatz, nämlich genau 7 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Berlin, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)                          Absolute Darstellung

Karten zum Namen ISENHARDT

Wenn man die Bevölkerungsdichte verrechnet, findet man die meisten Isenhardt im Oberbergischer Kreis, nämlich 34 Anschlüsse pro Million Einwohner. Fast verschwunden ist die Familie aus Kreisfreie Stadt Berlin, hier treten pro Million Einwohner die wenigsten auf.   Relative Darstellung

Die meisten Isenhardt findet man im Oberbergischer Kreis, nämlich genau 10 Telefonanschlüsse. Etwas länger suchen muss man dagegen in/ im Kreisfreie Stadt Augsburg, hier wohnen die wenigsten: gerade einmal 1. (Beachten Sie, dass Metropolen diese Lokalisierung verfälschen können)    Absolute Darstellung

 

Herkunft und Bedeutung des Namen SCHÖNICHEN

SCHÖNICHEN:

(> SCHÖNECK(ER), > SCHÖNIAN, > SCHÖNINGER)

SCHÖNECK(ER):

1.       Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Schöneck (Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern, Ostpreußen, ehem. Westpreußen/jetzt Polen).

2.       Gelegentlich kommt auch eine Ableitung von einem Hausnamen infrage. Ein Haus „zur schönen Ecke“ ist z.B. in Magdeburg, Braunschweig, und Goslar überliefert.

SCHÖNIAN:

Aus dem Übernamen > Schön und dem Rufnamen Jan (> Johannes) entstandener Familienname.

SCHÖN:

Übername zu schoene = mittelhochdeutsch, schön(e) = mitteldeutsch, schone = mittelniederdeutsch: > schön, herrlich, glänzend, hell, weiß, fein < .

JOHANNES:

Aus dem gleich lautenden Rufnamen hebräischer Herkunft ( > Jahwe hat Gnade erwiesen < ) hervorgegangener Familienname.

SCHÖNINGER:

Ableitung auf –er von > Schöning(h)

SCHÖNING(H):

1.       Herkunftsnamen zu den Ortsnamen Schöning (Nordrhein-Westfalen, Schlesien), Schöningen (Niedersachsen, ehem. Pommern/jetzt Polen).

2.       Ableitung auf –ing von > Schön.

Herkunft und Bedeutung des Namen ISENHARDT

ISENHARDT:

1. Aus dem alten deutschen Rufnamen Isenhard (isan + harti) gebildeter Familienname

2. Übername zu mittelhochdeutsch isenhart >Eisenkraut< bzw. zu mittelhochdeutsch isenhert >hart wie Eisen<

 

Fachausdrücke: 

Herkunftsname:

Auf den Herkunftsort des ersten Namensträgers zurückgehender Familienname.

Ortsname:

Name einer Siedlung (Stadt, Dorf, Weiler), einer Landschaft, eines Gebirges, eines Flusses.

Patronymische Bildung:

Aus dem väterlichen Rufnamen und einer Ableitungsendung bestehender Familienname.

Wohnstättenname.

Von einem Merkmal des Wohnsitzes abgeleiteter Familienname.

Flurname:

Name für Örtlichkeiten, die keine Siedlung sind (z.B. Äcker, Wiesen, Wälder, Hügel, Teiche, u. a.)

Mitteldeutsch:

Mundartgruppe zwischen dem Niederdeutschen und dem Oberdeutschen, zu der das Pfälzische, das Hessische, das Thüringische, das Obersächsische und das Schlesische gehören.

Kurzform:

1.       Einstämmige Kurzform: durch Wegfall des ersten oder zweiten Bestandteil einer Vollform entstandene Rufnamenform (z.B. Brand < Hildebrand, Wolf < Wolfhard).

2.       Zweistämmige Kurzform: aus dem Auslaut des ersten Namenbestandteils und dem zweiten Namenbestandteil (z.B. Dold < Berchtold) bzw. aus dem ersten Bestandteil und dem Anlaut des zweiten Bestandteils (z.B. Diem < Dietmar) gebildete Rufnamenform.

Übername:

Auf ein individuelles Merkmal des ersten Namensträgers (etwa Aussehen, Kleidung, Charakter, Verhaltensweise, Gewohnheiten u. a.) zurückgehender Familienname.

Rufname:

Individueller Name einer Person vor dem Aufkommen und Festwerden der Familiennamen; später „Vorname“.

Familienname:

Zum individuellen Vornamen hinzutretender erblicher Name, der den Namensträger als Mitglied einer bestimmten Familie kennzeichnet.


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