Zeichnung von August Oppenberg
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Der Dichter
Ich bin kein Weltprophet, der breite Wege weist - ,
Auch mich hat einer Mutter Leib geboren
Und doch ist meine Seele Weltgesang,
Sie nehmt mich hin. Ich bettle nicht um Gnade;
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Mittag am Fabriktor
Bleich steht er da - doch stolz und hochgereckt,
Christoph Wieprecht liest "Mittag am Fabriktor" |
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Das Kind
Der Himmel trauert schwarz und sternenlos;
Das Kindlein, das uns immer neu geboren -
Und einmal wird kein Kreuzholz mehr errichtet,
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Das Kleinste
Du liebes kleines Mädchen du,
Frühmorgens, wenn der junge Tag
Dann plapperst du so lieb, so traut
Befreit die Mittagsstunde mich
Doch abends wird dein Mündchen gar
Was auch des Tages schwere Last
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Du
Und ob ich auch suche und suche
Ich lese Du: - und fühle
Die Stunde, da wir uns schenkten
Ich lese: Du - und presse
Uns hat ja der Schmerz geboren,
Nun mögen die Wogen sich türmen,
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Ein Arbeiter an seinen Sohn
Sohn, mein Sohn, nun rüste dich,
Werd ein sturmgefeiter Riese,
Steure frisch hinein ins Leben,
Vorbild sei: wie ich geschafft
Sohn, die Feueressen glühen,
Dann darf nicht dein Mut zerreißen,
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Werkgemeinschaft
Du, Bauer, der du hinterm Pfluge schreitest,
Ich steh´ in Glut und Rauch der dumpfen Schmiede
Seh´ ich das Eisen glühend sich gestalten,
Du bat`st um Tag, um Sonne, Tau und Regen,
Versenk` auch du dich in den Kern der Flamme,
Du, Bauer, der du hinterm Pfluge schreitest,
Christoph Wieprecht liest "Werkgemeinschaft" |
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Bilder von Georg Slyterman von Langeweyde