„Nachtgesang“
Roman
von Christoph Wieprecht
Christoph Wieprecht beschreibt in
seinem autobiographischen Roman „Nachtgesang“ die Zuwanderung seiner Eltern
aus dem katholischen Eichsfeld in die aufblühende Industriestadt Essen. Das
Leben in ärmlichen Verhältnissen in den Kolonien der Fabrik. Mit Nachbarn, die
aus allen Teilen Deutschlands kommend, vor den sie nicht mehr ernährenden
Landstrichen, in die Glück und Auskommen verheißenden schnellwachsenden
Industriestädte, flohen.
Begibt man sich heute zu den im
Roman beschriebenen Orte, so sind zwar einige durch die Auswirkungen des 2.
Weltkrieges verschwunden, andere sind zu Industriebrachen geworden oder
Einkaufszentren gewichen, doch man entdeckt auch noch die alten Hauser und
Mietskasernen der damaligen Zeit. Und auch jetzt wohnen dort Menschen, die nicht
mehr durch ihre Heimat ernährt werden und dem Ruf in den „Goldenen Westen“
gefolgt sind. Auch wenn 100 Jahre verstrichen sind - die Bilder und Schicksale
gleichen sich.
Er erzählt von den Zuständen in
der Arbeitswelt der beginnenden Industrialisierung an der Ruhr. Vom Lärm und
Staub der Fabriken, vom Sterben der Natur und vom täglichen Kampf der Menschen,
von dem wenigen, was der Vater nach Hause bringt, zu leben. Sowie von den paar
Groschen, die er durch das Flicken von Schuhen dazu verdient.
Doch er gewinnt diesem allen eine
positive Seite ab, indem er mit poetischen Worten und in Versen die Monotonie
und Bedrückung überwindet. Das Lärmen der Pressen und Stanzen, der Staub und
Gestank vom Sinter und das die Nacht zum Tag werden lassende Feuer der Hochöfen
wird bei ihm zum „Nachtgesang“.
Er erzählt von der Rezession und
der Arbeitslosigkeit, die ihn Bittbriefe um Arbeit für seine erwachsenen Kinder
schreiben lässt, an Menschen in führenden Positionen, denen er vormals
Gedichte widmete.
Er beschreibt seinen Werdegang vom
Kloakendesinfektors zum Assistenten im Chemielabor, vom Handlanger in der
Geschossgießerei bis hin zum Wohnungsaufsehers. Und gleichzeitig seinen
geistigen Aufstieg zum „Dichter der Arbeit“. Der erst unerkannt seine ersten
Verse zu Papier bringt. Später dann, gefördert von Freunden und anderen
Schriftstellern immer bekannter wird und auf Vortragsreisen geht. Bis hin zum
„Kruppschen Arbeiterdichter“, der in bescheidenem Maße vom Firmenbesitzer
protegiert wird.
Geprägt durch den starken
katholischen Glauben seiner Mutter und das dazu im Widerspruch stehende tägliche
Erleben, sowie den von der Arbeit zu Wrack geworden Vater, lässt ihn ständig
zwischen Anpassung und Widerstand pendeln.
Durch Hinterfragen dieses Lebens
wachsen mit der Zeit seine Zweifel am gottgegeben Schicksal.
Doch auch das Private wird
beschrieben. Die erste Liebe als Kind, das Kennenlernen seiner Frau und das Hin-
und Hergerissensein zwischen Familie und einer unerfüllten Liebe.
Hier kann ich nur ein paar
Ausschnitte aus dem Roman wiedergeben, sowie im Vergleich dazu, eine Reportage
von Günter Wallraff aus dem Jahre 1970.
Wer den ganzen Roman lesen möchte,
verweise ich auf die Bibliotheken.
Im Anschluss daran steht eine Liste
der im Roman vorkommenden Personen und deren Vertreter im wirklichen Leben.
Nachtgesang
Christoph
Wieprecht
1924
Otto
Schlingloff-Verlag, Essen.
Wahrhaftigkeit
ist ein Hauptschüssel
zum
Tempel
reinen
schönen Menschentums
Sie
kamen
Von
den jungen Ulmen der Arbeitersiedlung raschelten die letzten braunen Blätter.
Sie stand erst ein Jahr - diese Siedlung mit den Ziegelsteinhäusern, den
rechtwinkligen Wegen, den offenen Bleichplätzen und den Schwarzdornhecken. Sie
sollte den Tausenden, die aus allen Gegenden zur Industriearbeit herangeholt
werden, ein Stück Heimat werden. Und sie kamen - Männer vom Lande -
ungebrochene Naturen, baumstarke Kerle. Aus Westfalen und Hessen, aus dem
Rheingau, aus Ost- und Westpreußen, Posen, Schlesien und Sachsen, lösten sich
los vom Jahrhunderte alten Erbe, um Hammer und Ofenhaken, Esse und Maschine
gegen Pflug und Egge umzutauschen. Familien hatten sie mitgebracht - Frauen,
Kinder - kleine und große.
Auch
Alois Klaus hatte die tanzende Fata morgana geschaut. In Sachsen, auf dem
Eichsfelde, war er zur Welt gekommen. Früh verwaist, war er Ackerknecht
geworden, hatte ein wenig das Land durchwandert, war dann nach Berlin gekommen,
wo er mit fünf Silbergroschen in der Tasche voller Wehmut durchs Brandenburger
Tor zog und war dann zurückgekehrt, um das Reich der Riesenschlote und Hochöfen
als rettenden Hafen anzulaufen.
Es
war ihm geglückt. In der Mitte der Kolonie hatte man ihm vor einem Jahre
Wohnung gegeben, zwei kleine Zimmer im zweiten Stock. Sechs Jahre hatte er mit
seiner Frau in alten Gassen der Stadt auf Dachzimmern gehaust, verfolgt von
Krankheit und Not.
Wo
kommst du her?
Er
stand schüchtern, die Holzschuhe seines Vaters unter dem Arm, in dem dunstigen
kleinen Raum, welcher der Herstellung von Geschossen diente. Zwei Öfen von der
Größe zweier Bahnwärterbuden standen darin, die eine ihm unerträgliche Hitze
verspien. Daneben standen drei hydraulische Pressen. Aber schon schleppte man
weitere Teile zum Aufbau neuer Pressen heran. Diese wie die alten waren
englische Fabrikate. Martin meldete sich beim Vorarbeiter, der ihn mürrisch an
die Ofentür wies und ihm eine Zange in die Hand gab. Man preßte kleine
Feldgeschosse im Gewichte von zehn Pfund. Martin mußte nun jedesmal, wenn ein
Geschoß gelocht war, die Ofentür ziehen und einen weißglühenden Stahlbutzen
mit der Zange vor die Presse werfen. Der Schweiß rann ihm über den ganzen Körper.
Nach der Kaffeepause zog er das Hemd aus, da auch die andern nur Kittel, Hose
und Schürze trugen.
,,Wo
kommst du her - von der Polackei und willst helfen, hier alles verderben? Wir
haben Klugscheißer genug - ,,, redete ihn ein rothaariger, wild aussehender
Geselle, der einheimischen Dialekt sprach, an.
,,Ich
verderbe euch die Arbeit nicht - ,, beteuerte Martin, Dialekt redend, ,,ich bin
ein Hiesiger und froh, wie ihr alle, wenn ich ein paar Mark verdienen kann. Mein
Vater hat der Firma ausgedient, seine Knochen sind kaputt; jetzt komme ich
dran."
,,War
dein Alter auch hier?" forschte der Rotköpfige.
,,Nein,
er ist drüben im Martinwerk, fegt den Bau und streicht die Formen mit Teer und
Graphit. Er ist bald erledigt und meine Mutter auch. Ich dachte ja auch, ich hätte
was Leichteres gefunden, aber was soll ich machen -- ,, und Martin erzählte von
seinen Verhältnissen.
,,Wie
sollen wir dich nennen?" fragte der Rothaarige und faßte Martin beim
Haarbusch.
,,Martin
Klaus."
,,Weißt
du - Martin - das ist so - meine Alten sind von hier und haben einen Kotten, den
sie beackern. Es sind ja wenig Menschen von hier, und mit jedem neuen Kerl, den
sie aus dem Osten herschleppen, wird es schlechter. Früher hatten wir noch
einen kleinen Eichenbusch am Hause, aber da steht jetzt ein Kohlenschacht, der
uns Dreck und schwarze Brühe als Badewasser liefert. Weiß der Teufel, wie das
noch enden soll. Statt ein paar Groschen mehr für ein Pfund Fleisch geben sie
uns lieber Schnaps, damit wir im Dusel drauflos arbeiten. Den Balg lügen sie
einem voll, es würd' Geld verdient, und wenn der Lohntag kommt, guckt man in
den Mond. Die Lohnschere hängt immer fertig. Na - du wirst ja sehen. Du
verdirbst noch nichts; wir beide sollen schon auskommen miteinander. Also zieh'
mal die Tür -,,
Und
Martin zog die Ofentür hoch, faßte das zehnpfündige glühende Stahlstück mit
der Zange und warf es der Presse zu. Diese drückte nieder, Graphitstaub und
Schlacke wirbelten über grünen Flammen hoch, und das Geschoß hatte seine
Gestalt.
In
der Pause schritt Martin das hintere Gelände des Riesenbaues ab, in dem außer
dem kleinen Preßraume in großen, glasüberdachten Hallen Martinöfen und
Schweißöfen, große Schmiedepressen, Bearbeitungsmaschinen und eine große
Walze standen. Dahinter trauerten im Schlackenboden die letzten Reste der Natur
- Huflattich, Schafgarbe und einige Bruchweiden. Wehmütig wie ein
Eingekerkerter betrachtete Martin das sterbende Leben im Rauch der Schlote.
Mittags
durfte er nun nicht mehr nach Hause. Er mußte sich, wie alle Feuerarbeiter, das
Essen bringen lassen. Und Christine hatte sich damit auf den Weg gemacht.
Hustend stand sie am Tor. Martin sollte ihr gleich alles erzählen, doch dazu
langte seine Zeit nicht.
,,Bis
heute abend, Mutter - ,,sagte er und blickte ihr lange sinnend nach, als sie die
Straße hinunterhumpelte. Dann rief ihn die Pflicht. Die Pressen sausten - die
Fundamente dröhnten, und über dem Dache schossen in weißen Ringen die
Dampfwolken auf.
Günter
Wallraff „Industriereportagen“ (März 1970) rororo Sachbuch
Auszüge aus dem Kapitel: „Sinter zwo - im Stahlwerk")
Eine Stadt aus Rauch und Ruß, und der graue Belag
auf den Backsteinfassaden ist wirklicher als die Steine darunter. Die Äste der
Bäume sind kahl und nebelhaft weiß, als wären sie mit Milben bedeckt. Farblos
sind die Gesichter der Menschen.
Hier gibt es keinen richtigen Himmel, nur nachts das
rötliche Zucken der Wolken.
Die Fabrik ist größer als die Stadt. ...
...5.30 Uhr, ein gespenstischer Zug bewegt sich durch
die Straßen der Stadt. Milchige und gelbliche Lichter von Autos durchdringen
kaum die graue, trübe, nieselnde Brühe. Ketten von Fahrrädern, schwankend,
gekrümmte Gestalten, die sich gegen den böigen Wind anstemmen, und Fußgänger
mit hochgeschlagenen Kragen, die Hände in den Hosen- oder Jackentaschen
vergraben, unter den Arm die verschossene Aktentasche geklemmt oder auch nur
eine Tüte mit Broten. Alte Männer, abgehärmt, mit seltsam schellen Schritten
schlurfend wie aufgedreht, deren letzte Schicht nicht mehr fern ist. Und junge,
mit weitausholenden Schritten, dazwischen ein kurzes Stück im Lauf, die
Schultern hochgezogen, die Gesichter oft schon zeitlos alt. ....
...In der Fabrik gibt es keinen Morgen, keinen Mittag
und keinen Abend. Hier ist immer Nacht. Eine Nacht, auf die kein Tag folgt,
neonerhellt.
In den Ziegelsteinmauern fehlen die Fenster. Gitterförmige
Luftlöcher sind an einigen Stellen eingelassen. Dahinter schimmert ein Stück
Himmel, wenn es draußen hell ist, und es glitzert und flimmert, wenn die Sonne
dahintersteht.
Das ist der pulverisierte Metallstaub - Sinter
genannt -, der hier überall ist. Er wabbert unter jedem Schritt, klebt auf der
Haut, dringt in die Nasenlöcher und Augen ein. ...
...Ich schwinge den Besen, von dichten Staubwolken
umhüllt. Anfangs versuche ich, den aufgewirbelten Staubmassen zu entkommen, ich
halte die Luft an und springe schnell zur Seite, wo noch kein Staub ist, holte
tief Atem und fege schnell weiter, solange die Luft reicht, um dann wieder
fortzuspringen. Aber ich kommen außer Atem. Es nützt nicht. Der Staub will
geschluckt sein. Ihm entkommt hier keiner.
Auf der Haut bildet sich eine schmierige Kruste. Wenn
ich ausspucke, erschrecke ich: Mein Auswurf ist schwarz. ...
Die Personen im Roman „Nachtgesang“
und
die im Leben
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Alois Klaus |
Konrad Wieprecht
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geboren am 29.08.1835 in Hildebrandshausen (Eichsfeld) gestorben am 22.10.1902 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Auch Alois Klaus hatte die tanzende Fata morgana geschaut. In Sachsen, auf dem Eichsfelde, war er zur Weltgekommen. (S. 1) 2) Er hatte das vierzigste, Lebensjahr zurückgelegt. (S. 12) 3) Alois war nicht mehr (S.104) 4) ,,Sie hatten da eine Todesanzeige von Ihrem Vater in der Zeitung (S. 105) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Christine Klaus |
Luise Wieprecht, geb. Rodenstock
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geboren am 18.09.1837 in Ershausen (Eichsfeld) gestorben am 3.7.1903 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Zehn Kerzen hatte er vor dem Muttergottesaltar geopfert und eine Messe für die glückliche Niederkunft Christinens lesen lassen. (S. 2) 2) Christine (hatte) das achtunddreißigste Lebensjahr zurückgelegt. (S. 12) 3) Christine, die Tochter des Dorf-Stellmachers war tot (S. 109) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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1. und 2. Kind von Alois und Christine Klaus |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: Die beiden Ersten ruhten in der Heimat neben der Dorfkirche am dunklen Tannenwald (S. 11) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
|
3. Kind von Alois und Christine Klaus |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: das Dritte ruhte in Magdeburg, wo er und Christine auf der Zuckerfabrik gearbeitet (S. 11) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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4., 5. und 6. Kind von Alois und Christine Klaus |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: und die drei Andern überschattete der Rauch der Eisenessen (S. 11) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Eltern von Alois Klaus |
Andreas
Wieprecht/ Anna Maria
Grieß |
geboren am 17.8.1796 in Wiesenfeld (Eichsfeld) gestorben: Bisher keine Informationen gefunden geboren am 22.10.1805 in Hildebrandshausen (Eichsfeld) gestorben am 4.1.1845 in Lehna (Eichsfeld) |
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Zitate aus dem Roman: Wie liebearm war doch seine Jugend gewesen - die Eltern hatte er nicht gekannt (S. 11) |
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Bemerkungen: Andreas Wipprecht aus Wiesenfeld hat sich öffentlich als Vater erklärt, deshalb trägt Konrad den Namen Wieprecht. Alle 4 Halbschwestern von Konrad starben kurz nach ihrer Geburt, nur eine wurde 2 Jahre alt. Er blieb mit seiner leibl. Mutter und deren Mann Carl Witzel übrig. (Sie verzogen nach Lehna, bei Ershausen) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Onkel von Alois Klaus |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: er war bei seinem Onkel, einem wohlhabenden Bauern, erzogen worden (S. 11) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Martin Klaus |
Christoph
Wieprecht
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geboren am 15.10.1875 in Essen gestorben am 24.9.1942 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) ,,Scheint ein strammer Kerl zu sein; na endlich, Klaus. Der siebente Junge; die Sieben wird für Sie Glückszahl sein." (S. 12) 2) ,,Wenn unser Martin Pate werden soll - dann muß er heißen wie er." (S. 14) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Anna (Schwester von Christine Klaus) |
Marichen
Haurand |
geboren am 13.11.1853 in Ershausen (Eichsfeld) gestorben am ? in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Gegen Mittag kam Christinens Schwester Anna, achtzehn Jahre jünger als diese, (S. 13) |
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Bemerkungen: Halbschwester von Luise (gleicher Vater) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Martin (Bruder von Christine Klaus) |
Christoph Rodenstock |
geboren am 2.9.1839 in Ershausen (Eichsfeld) gestorben am 5.5.1882 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Martin war der drei Jahre ältere Bruder Christinens,der in einer kleinen alten Straße der Stadt einen Lumpen-handel unterhielt. (S. 14) 2) Der kleine Martin war nun vier Jahre alt und sein Geburtstag fiel leider mit dem Tage zusammen, da sein Onkel und Pate aus dem Leben schied. (S. 19) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Frau von Martin (Schwägerin von Christine Klaus) |
Anna Maria Rodenstock geb. Kalbhen |
geboren am 8.9.1836 in Ershausen (Eichsfeld) gestorben am 11.2.1911 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: Gegen Mittag erschienen die Paten, Schwager Martin und Frau (S. 15) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Heinrich (Annas Mann) (Schwager von Christine Klaus) |
Phillip Haurand |
geboren ? gestorben in Essen |
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Zitate aus dem Roman: Heinrich, Annas Mann, aus dem Bergwerk (S. 15) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Eltern von Christine Klaus |
Johannes
Rodenstock Anna
Margaretha Rodenstock |
geboren am 5.3.1804 in Ershausen gestorben am 24.8.1874 in Ershausen geboren am 24.6.1810 in Ershausen (Eichsfekd) gestorben am 7.1.1844 in Ershausen |
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Zitate aus dem Roman: Christine war die Tochter eines Stellmachers, der in dem kleinen Dorfe sich durch Anfertigen von Schiebkarren und Schüsselbrettern so durchgehauen hatte. (S. 17) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Heini Klaus |
Conrad Wieprecht |
geboren am 22.11.1877 in Essen gestorben im März 1879 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Heini hieß er und Heinrich, Annas Mann, der die Kohlenhaue zur Seite gestellt und ebenfalls den Lumpenhandel begonnen hatte, war diesmal der Pate. (S. 19) 2) Die blauen Wundersterne Heinis hatten sich geschlossen für immer. Auch der Achte ging - und mit ihm ging ein Spätsommerleuchten. (S. 21) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Dortchen (Schwester von Christine Klaus) |
Christina Lucie Rodenstock |
geboren am 23.2.1857 in Ershausen (Eichsfeld) gestorben am 11.09.1907 in Trier |
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Zitate aus dem Roman: 1) Dortchen, eine Schwester Christinens, ein Mädchen von zwanzig Jahren, war zu Besuch gekommen.(S 21) 2) Die Tante ahnte ja nicht, daß er ihr dunkles Schicksal kannte - Halbbordell - Maitressenleben (S. 95) 3) die 52jährige (S. 131) 4) Der September kam. Wieder stand Martin in den Mauern der alten Moselstadt. Zum letzten Mal. Ein fast schmuckloser Sarg barg Dortchen. (S. 134/135) 5) daß auch Tante Dortchen schon geboren hatte als achtzehnjähriges Mädchen, das vom Dorfe in die Stadt kam. Das Kleine starb in der Entbindungsanstalt, der Vater, ein Husaren-leutnant von Adel, hinterließ nichts von seiner Spur - verschwand. Und dann kam ein großmütiger Retter, ein schwerreicher Aktionär, der sie zu seiner Maitresse machte, bis sie sich als Kellnerin durchschlug. (S. 135)
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Bemerkungen: Halbschwester von Luise (gleicher Vater) Stadtarchiv Trier: Eintrag in den Standesamtsunterlagen: Lucie Rosenstock, gestorben 11.09.1907 in Trier, standeslos, Alter 49 Jahre, geboren zu Ershausen, Kreis Heiligenstadt, ledig, Eltern: Johannes Rosenstock, Stellmacher und Anna Maria geb. Doelle. Adressbücher der Stadt Trier: erster Eintrag 1890: danach wohnte eine Rosenstock, Christine Lucie, Rentnerin, Maximiner-Allee 4. Folgende Jahre bis 1901: Rosenstock Christine, Rentnerin, Maximer-Allee 31. 1903: Rosenstock Lucie, Rentnerin, Maximer-Allee 31 |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Sohn des Fabrikherrn |
Gustav und Berta Krupp von Bohlen und Halbach |
geboren am 07.08.1870 in den Haag gestorben am16.01.1950 in Blühnbach bei Salzburg geboren am 29.03.1886 in Essen gestorben am 21.09.1957 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Der Sohn
des Fabrikherrn mit seiner jungen Gattin.
(S. 30) 2) Unser Fabrikherr tot (S. 103)
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Bemerkungen: Gustav von Bohlen und Halbach war der Schwiegersohn von Friedrich Alfred Krupp. Ihm wurde der Name Krupp von Bohlen und Halbach verliehen. Bertha Krupp wurde nach dem frühen Tod ihres Vaters Friedrich Alfred Krupp im Jahre 1902 dessen Alleinerbin. |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Leni Honseler |
?? Mitzinger |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: 1) Leni, den Blondkopf. (S. 32) 2) die Elfjährige (S.35) |
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Bemerkungen: (Siehe auch: Karola) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Kinder von Anna und Heinrich |
Haurand, |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: Nachmittags kam Tante Anna mit ihren sieben Kindern. (S. 35) |
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Bemerkungen: 8. Kind = Luise Hüls geb. Haurand 9. Kind = Mariechen Deppe geb. Haurand (Schwägerin
von Paula Grautstück, geb. Deppe) 10.
Kind = Fritz Haurand |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Krupp |
Friedrich Alfred Krupp |
geboren am 17.02.1854 in Essen gestorben am 22.11.1902 in Essen |
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Zitate aus dem Roman: 1) Der große Gründer und Organisator der Werke ... (S. 48) 2) Der alte Fabrikherr und Erfindergenius tot! (S.49) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Siegwart Hirt |
Dr. Heinrich Hirtsiefer
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geboren am 26.04.1876 in Essen gestorben am 15.05.1941 in Berlin |
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Zitate aus dem Roman: 1) auch sein bester Kamerad, Siegwart Hirt, einer der Ersten aus Martins Schulklasse (S. 49) 2) war zum eifrigen Vorkämpfer der Gewerkschaftsidee geworden. Unermüdlich war er für sie tätig. (S. 102) 3) zum Magistratsmitglied der Stadt gewählt (S. 137) |
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Bemerkungen: Verbandssekretär der christlichen Metallarbeitergewerkschaft Von 1921 bis 1933 Wohlfahrtsminister und ab 1925 bis 1933 auch Stellvertreter des Ministerpräsidenten Verfolgter des Nazi-Regimes . |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Großmutter von Martin (mütterl.) |
Anna Maria
Rodenstock geb. Dölle 2. Frau von Johannes Rodenstock |
geboren am 1817 in Ershausen (Eichsfeld) gestorben am 2.5.1887 in Ershausen (Eichsfeld) Heirat: 9.2.1844 in Ershausen (Eichsfeld) |
|
Zitate aus dem Roman: Seine Großmutter war gestorben (S. 53) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Karl Edler Freund von Dortchen |
?? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: 1) Wäre ich erst verheiratet - aber damit hat's noch etwas Weile. Mein Männe würde gern helfen. Den sollst du sehen, Christine, Katasterassistent, vierunddreißig Jahre alt - ich bin dreißig - aber ein Kerl wie ein Apoll, was anderes als Arbeiter. 2) ,,Er ist ein feiner Mensch, mein Karl, der mir eine Zukunft verbürgt (S. 62) 3) Ihr Steuerinspektor Edler. (S. 95) 4)
Edler tot (S. 108) 5) - Edler starb in der Irrenanstalt an Gehirnerweichung; (S. 132) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Johanna |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: 1) Johanna hatte acht Geschwister (S. 85) 2) ,,Nach so vielen Jahren - Johanna - müssen wir uns hier begegnen?" (S. 165) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Meister Bock |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: Kreischend tönte die Stimme Meister Bocks (S. 86) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Luise |
Anna Drexhage
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gestorben in Essen |
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Zitate aus dem
Roman: Er wollte seine Base, die älteste von Tante Annas Töchtern, die verheiratet war, aufsuchen. Luise war zu Hause, (S. 88) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Hermine |
Paula Grautstück geb. Deppe
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geboren 1879 in Körbecke (Möhnesee) Gestorben 1977 in Scherfede |
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Zitate aus dem
Roman: und bei ihr fand er ein rotbäckiges Mädchen vom Lande, siebzehnjährig, das ihn strahlend begrüßte. Ein stilles, eigenartiges Lächeln lag stets auf ihrem Gesicht. Neben einem Hang zur Neckerei schien in ihr feurige Jungmädchenglut bereit zu sein, alles zu empfangen und zu spenden, was der Menschenfrühling bot. Als Martin sich am Abend verabschiedete, bat Hermine - so hieß sie (S. 88) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Kläre |
Katharina
Ludwine Wieprecht |
geboren am 14.02.1878 in Essen gestorben am 08.03.1962 in Duisburg |
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Zitate aus dem
Roman: 1) Kläre, die Tochter eines Vorarbeiters im Schienenwalzwerk, hatte er gebeten, mitzukommen (S. 91/92) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
|
Bruder von Kläre |
Anselm oder Franz Burchhardt
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Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: weil auch ihr Bruder das Fest besuchen wollte (S. 92) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
|
Konrad Klaus |
Georg Konrad Wieprecht
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geboren am 28.01.1900 in Essen gestorben am 02.09.1963 in Essen |
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Zitate aus dem
Roman: 1) Den kleinen Konrad küßte und herzte sie mit Ergriffenheit 2) von Konrad, dem Ulkigen (S. 128) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Karl-Heinz Klaus |
Christoph, Phillip Karl Wieprecht
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geboren 08.10.1904 in Essen gestorben am 19.01.1972 in Mülheim an der Ruhr |
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Zitate aus dem
Roman: 1) Kläre, die den zweiten Buben geboren (S. 117) 2) den kleinen Karl Heinz auf den Arm gab (S. 119) 3) Karl Heinz, dem kleinen Trotzkopf (S. 128) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Anneliese Klaus |
Anna
Katharina Oppenberg
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geboren am 06.10.1909 in Essen gestorben am 29.11.2006 in Duisburg |
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Zitate aus dem
Roman: 1) Anneliese. Es war ein reizendes Kind mit hellblondem Haar und dunkeln Augen, das ihm Kläre nach harten Wehen schenkte (S. 127) 2) Anneliese, dem lachenden Born seiner neuen Jugend (S. 128) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
|
Grete |
? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: Oft stand Grete vor den rußigen Gebäuden der Fabrik, wenn sie morgens zur Stelle ging, wo sie als Halbtagsmädchen arbeitete (S. 161) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Oskar Werner |
Adolf Leipert ?? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: Martins neuer Oberingenieur war ein Mensch von großer Tatkraft und Entschlossenheit. Er forderte das Äußerste. ,,Oskar Werner geht über Leichen" (S. 171) |
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Bemerkungen: Betriebsleiter der Radsatzwerkstatt |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Franz Völker |
Josef Winckler
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geboren am 07.07.1881 in Rheine gestorben am 29.01.1966 in Bensberg |
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Zitate aus dem
Roman: Siegwart Hirt machte Martin mit einem blutjungen Schriftleiter bekannt gemacht, den dieser jetzt oft besuchte und der Martins Schöpfungen fortlaufend veröffentlichte. Franz Völker hatte im Auslande Theologie studiert und vor der Weihe, als er entdeckt, daß ihm das Zölibat zu einer furchtbaren Last oder gar zum Verhängnis werden würde, das Ordensgewand von sich gewiesen (S. 172) |
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Bemerkungen: Schriftsteller, Dr. med. dent. Quelle: Raimund Lorenz (Essen) Artikel: „Vorüber ist die arbeitsreiche Nacht...“ in: Krupp Mitteilungen, Nr. 4/1992 |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Wolfgang Wolf |
Heinrich Lersch
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geboren am 12.09.1889 in Mönchengladbach gestorben am 18.06.1936 in Bodendorf (Ahr) |
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Zitate aus dem
Roman: Im Redaktionsbüro Völkers lernte Martin eines Tages einen jungen Soldaten kennen, der mit kreideschlammiger Uniform aus der Champagne kam - Wolfgang Wolf. Mit tiefer Ergriffenheit hatte Martin oft dessen Dichtungen gelesen, Gedichte von packender Gewalt, die jetzt in Buchform erschienen. Wolfgang war wie er ein Mensch aus dem Arbeiterstande und hatte vor dem Kriege die Welt weit durchwalzt, war nach Italien gekommen und hatte zuletzt in Rom halbzerlumpt Arbeit gefunden. (S. 173) |
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Bemerkungen: Schriftsteller Quelle: „Christlicher Familien-Kalender“ 1919, 25. Jahrgang Artikel Seite 55 „Zwei Arbeiterdichter“ von Johanna Arntzen Zitat: „Noch klebt der Kreideschlamm der Champagne an seinen Soldatenkleidern und seine Seele ist voll von dem großen und starken Erleben, aus dem heraus er uns so herrliche Zeitlieder schenkte. Sein Lied „Soldatenabschied“ hatte ja Flügel.“ |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Therese
Berndsen |
Johanna
Arntzen |
Geboren am 5. Juni 1874 in Krefeld. Sie lebte von 1900 bis 1918 in Gelsenkirchen-Rotthausen, war Lehrerin an einer Höheren Mädchenschule in Essen, unterrichtete an der Universität München und lebte als freie Schriftstellerin in München. Ihr Todesdatum wurde nicht ermittelt. |
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Zitate aus dem
Roman: Eine junge talentvolle Schriftstellerin, Therese Berndsen, die über Martin einen großen Artikel geschrieben und veröffentlicht hatte, lud ihn persönlich zu einem Besuche ein (S. 173) |
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Bemerkungen: (wohnte in Essen Margaretenhöhe) Quelle: Anna Oppenberg, geb. Wieprecht |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Karola Honseler |
?? Mitzinger eine Lehrerin eines Lyzeums |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem Roman: Es ist Karola Honseler, Lehrerin am Augusta-Lyzeum; übrigens eine nicht zu verachtende Gesangskraft, konservatorisch gebildet." (S.176) |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Fritz Birkenkamp |
Otto Wohlgemuth
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geboren am 30.03.1884 in Hattingen gestorben am 15.08.1965 in Hattingen |
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Zitate aus dem
Roman: Sein Freund, ein junger Bergbeamter...Er selbst malte und schrieb gute Verse, zarteste Lyrik. Fritz Birkenkamp war ein Mensch, mit dem sich Martin Klaus gut verstand. (S. 220) |
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Bemerkungen: Schriftsteller |
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Name im Roman |
tatsächlicher Name |
Daten |
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Viktor Berg |
?? |
Bisher keine Informationen gefunden |
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Zitate aus dem
Roman: Auf der Höhe traf Martin noch einen alten lieben Freund, Viktor Berg, den er vor Jahren als Werkstattschreiber kennengelernt und der ein Urneffe Jean Pauls war. In feuriger Sprache wußte er Martins Muse zu feiern. (S. 223) |
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